Die Idee
fonorum wurde im Oktober 2003 auf Initiative von Ingvo Clauder gemeinsam mit Lucas Dietrich gegründet. Die Initialzündung bot den beiden aktiven Musikern der Wunsch des direkten Vertriebs eigener Musik- und Notenpublikation. Schon bei der Gründung war jedoch klar, dass fonorum auch anderen Musikern und Komponisten als Plattform dienen sollte.
Ingvo Clauder und Lucas Dietrich (Foto: Jakob Allmayr)
Grundlagen
Ingvo Clauder hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Noten der Komponisten und Pianisten Hans-Udo Kreuels und Anthony Green als druckfertiges Notenmaterial editiert. Weitere Komponisten, u.a. Douglas Finch, bekundeten Interesse an einer Publikation bei fonorum, dass Album von "pd conception" war in Produktion, ebenso waren Aufnahmen weiterer Künstler und Projekte für Sommer 2004 geplant.
Ohne sich von vornherein stilistisch einzuschränken oder festzulegen lag der Schwerpunkt von Anfang an bei improvisierter und zeitgenössischer Musik im weitesten Sinne und ohne sich dogmatisch darauf zu beschränken.
Plattform & Forum
Durch Wohnorte wie Stuttgart (Ingvo Clauder) und Paris (Lucas Dietrich) und Kontakte zu Musikern in ganz Europa - im Speziellen London und Oslo, von der Herkunft aber natürlich auch der deutschsprachige Raum (Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Schweiz) bietet sich eine hervorragende Ausgangssituation für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Komponisten, Musikern und Produzenten. Für diese Zusammenarbeit und Interaktion soll fonorum eine Plattform - oder eben, im wortschöpferischen Sinn - ein Forum sein.